Favoritensieg beim Robotik-Wettbewerb
Auch dieses Jahr sehnten sich wohl die meisten Schülerinnen und Schüler am Freitag nach Christi-Himmelfahrt nach der Möglichkeit, sich diesen Brückentag einfach frei zu nehmen. Ganz anders die hochmotivierten Teilnehmer des Regionalwettbewerbs der World Robot Olympiad. Bis in den späten Nachmittag hinein bauten und programmierten sie in den Räumen des Welfen-Gymnasiums an ihren Robotern und ließen diese gegeneinander antreten.
Bei der World Robot Olympiad müssen von den Teilnehmern gebaute und programmierte Roboter zahlreiche Aufgaben auf einem festgelegten Parcours bewältigen, wie das Erkennen zufällig angeordneter Elemente und den Transport von Bauteilen. Die Aufgaben erfordern einen präzise konstruierten und programmierten Roboter. Vor allem im zweiten Teil des Wettbewerbs, in dem zuvor nicht bekannte Aufgabenstellungen in kurzer Zeit gelöst werden müssen, werden von den Teilnehmern Teamarbeit und technisches Knowhow verlangt.
Da die Aufgabenstellung für Senior-Teams in diesem Jahr offensichtlich einige Teilnehmer abgeschreckt hatte, nahmen nur in der Kategorien Robo Mission Junior sechs Teams teil, darunter drei Teams aus Schongau. Als klarer Favorit in der Runde kristallisierte sich schnell „Haza Waza“ heraus, ein Team aus Türkheim, das aus den letzten Jahren bereits mehrere Teilnahmen am Deutschlandfinale vorzuweisen hatte.
Bereits in den ersten Läufen spielte HazaWaza seine Routine aus und ging deutlich in Führung. Davon unbeeindruckt gaben die Schongauer Teams bei der Tagesaufgabe Vollgas. Kurz vor dem letzten Lauf wurden Erinnerungen an das letzte Jahr beschworen, als sich ein Team des WGS mit einem sensationellen letzten Lauf noch auf den ersten Platz und ins Deutschlandfinale katapultiert hatte. Doch der Wunderlauf blieb dieses Mal leider aus und das Team aus Türkheim baute mit einer soliden Leistung seinen Vorsprung zum Abschluss sogar noch aus. Der Sieg ging damit an Valentin Schulze und Noah Mersberger vom Team Haza Waza.
Ein großer Dank geht an die Frank-Hirschvogel-Stiftung, die die Ausrichtung des Wettbewerbs möglich gemacht hat und an das Wettbewerbs-Team, bestehend aus Adrian Fründt und Maximilian Kröll.
Simon Batzer









