Seelenlose Verfassung der Jugend
Ödön von Horvath: "Jugend ohne Gott"

Plakat Jugend ohne GottIn seinem Roman „Jugend ohne Gott“ (1937) nimmt sich Ödön von Horváth der Seelenlage einer ganzen Generation an. Der Schriftsteller richtet sein Augenmerk auf die kurz nach dem Ersten Weltkrieg Geborenen. Ihre Kindheit erlebten sie in der Demokratie, ihre Pubertät bereits in der Diktatur. Es geht um die „seelenlose Verfassung der Jugend, die, abseits von Wahrheit und Gerechtigkeit, in einer unheimlichen Kälte heranwächst“, so der Klappentext der Erstausgabe des Romans.
Der Kurs „Dramatisches Gestalten“ der Q11 erarbeitete sich eine eigene Theaterfassung, die sich eng an die Vorlage anlehnt, den Stoff aber nicht historisch in Nazi-Deutschland verortet, sondern verallgemeinert – mit deutlichen Bezügen zur Gegenwart. Die Aufführungen finden am 4. und 5. Juli um 19:30 Uhr in der Aula des Welfen-Gymnasiums statt. Karten (Schutzgebühr 1€) gibt es in der Pause oder an der Abendkasse.

Virtueller Schulrundgang

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