Besuch in der Alten Pinakothek in München

alte pinakothekAm 9. Juli 2019 machten sich 30 Schülerinnen und Schüler auf nach München, um in der Alten Pinakothek die Werke einiger großer spanischer Maler zum Greifen nahe zu erleben. Durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins des WGS konnte eine spanischsprachige Führung des Instituto Cervantes gebucht werden. Zwei Schülerinnen berichten von ihren Eindrücken:

Wir, die Spanischkurse des Welfengymnasiums, machten uns mittags zusammen mit Frau Mulatsch, Frau Schwaiger und Frau Lukschanderl auf den Weg nach München. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten mit der Bahn kamen wir letztendlich doch noch rechtzeitig in München an. Gemeinsam spazierten wir zur Alten Pinakothek, währenddessen uns Frau Mulatsch und Frau Lukschanderl die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg erklärten. An der Pinakothek angekommen begrüßte uns unsere Rundgangsleiterin, Frau Gomez, freundlich und nahm uns mit in das ausdrucksstarke Gebäude mit den riesigen Säulen und Treppen. Der Weg zum Spanischen Saal allein war bereits beeindruckend, er führte uns durch große und imposante Säle mit imposanten Werken der Malerei. Im Spanischen Saal erzählte uns Frau Gomez vieles über ein paar der bekanntesten Künstler der spanischen Malerei und analysierte mit uns zusammen ein paar ihrer Werke – alles natürlich auf Spanisch, wobei Frau Gomez langsam und deutlich genug sprach, sodass die meisten sie gut verstehen konnten. Sie erklärte uns die Bilder im Zusammenhang mit dem sog. „Siglo de Oro“, das goldene Zeitalter Spaniens, in dem die Künstler ihre Werke gemäß ihrer damaligen mächtigen Auftraggeber, der Kirche und dem Königshof, anfertigten. Ein paar der wichtigsten Künstler waren Diego Velázquez, El Greco, Bartolomé Murillo und Francisco Zurbarán, die jedoch nicht nur – wie damals üblich – für die Wohlhabenden gemalt haben, sondern auch für das einfache Volk. Nach der eindrucksvollen Führung hatten wir noch etwas Freizeit in München und bei Sonnenschein gönnten wir uns ein leckeres Eis. Insgesamt war es ein interessanter und abwechslungsreicher Tag, der uns zudem die spanische Kunstgeschichte etwas nähergebracht hat.

Marthe Bernhard und Laura Niemand