Kompetenzen für die Zukunft

Welfen-Gymnasium als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

Festakt MINT 0692 2106 Schulen aus Bayern wurden kürzlich in München als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 29 Schulen das erste Mal die Auszeichnung, darunter auch das Welfen-Gymnasium Schongau. Die Schulen weisen dabei nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. In Bayern gibt es nun 325 Schulen mit gültigem Signet „MINT-freundliche Schule“. Dem Welfen-Gymnasium gelang es im ersten Anlauf, die nötigen Kriterien für das Signet zu erfüllen. Es zeigt damit, dass es einen klaren Schwerpunkt auf die Förderung der MINT Fächer setzt, sowohl hinsichtlich seines Fächerkanons als auch in Bezug auf zahlreiche Zusatzangebote, die deutlich über die regulären Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen.

 

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Unterstützer des Welfen-Gymnasiums Schongau, an erster Stelle an die Frank Hirschvogel Stiftung, die seit Jahren zahlreiche MINT-Projekte des Gymnasiums finanzkräftig unterstützt. Hubert Orthuber, stellvertretender Schulleiter des Welfen-Gymnasiums, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Es zeigt, dass wir auch auf diesen zukunftsweisenden und wichtigen Gebieten auf dem richtigen Weg sind! Ich möchte noch einmal ausdrücklich Herrn Simon Batzer danken, der sich hier sehr engagiert für die Schule und die Schüler speziell in diesem Bereich einsetzt und uns damit auch dieses schöne Weihnachtsgeschenk beschert hat.“

Die Ehrung fand auf Einladung von Google Germany in München statt und wurde vergeben von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und ihren Partnern. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz (KMK). Bayerns Kultusminister Michael Piazolo betont: „Die engagierte MINT-Förderung weckt in den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftlichen Entdeckergeist und Forscherfreude. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften später auch erfolgreich in ihr Berufsleben einbringen können. Ein großer Dank gilt allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT-freundlichen Schulen, die Tag für Tag motivierende Bildungsangebote bereitstellen und unsere Jugendlichen in dieser Begabung fördern.“

Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ führte aus: „Unsere beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ etablieren sich als stärkste Schulentwicklungsprogramme in Deutschland. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern öffnen sich für die Digitalisierung. Sie verknüpfen Schulentwicklung mit digitaler Transformation und verbinden so MINT und Digitales.“

Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Bild: (c) Fabian Vogl