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Unsere Schule stellt sich vor

Das Welfen-Gymnasium Schongau blickt auf eine lange und erfolgreiche Schultradition zurück. Bereits 1968 wurde in Schongau das erste Abitur abgelegt, damals noch in der „Kooperativen Gesamtschule“. Heute werden am Welfen-Gymnasium ca. 800 Schülerinnen und Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichten. Auf dem Weg zum Abitur bietet das Welfen-Gymnasium zahlreiche Wege an:

Als erste Fremdsprache ist Englisch verpflichtend, als zweite Fremdsprache können Französisch und Latein gewählt werden. Ab der 8. Klasse bietet das WGS drei Ausbildungsrichtungen an, den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig (NTG), den sprachlichen Zweig (SG) und den sozialwissenschaftlichen (WSG-S) Zweig. In allen drei Zweigen wird eine ansprechende und qualifizierte Ausbildung auf hohem Niveau vermittelt.

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Zusätzlich zum Pflichtunterricht stehen unseren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Wahlunterrichtsangebote aus den Bereichen Kunst, MINT und Musik sowie Sport und Sprachen zur Auswahl. Aus vielen dieser Wahlunterrichte entstehen Veranstaltungen und Projekte, die das Profil unserer Schule prägen. Unbedingt zu nennen sind dabei unsere musikalischen Aufführungen, wie z.B. das jährliche Schulmusical oder die Bigband Konzerte, die in der Kooperation mit der Musikschule Pfaffenwinkel durchgeführt werden. Am anderen Ende des Spektrums stehen zahlreiche Wettbewerbsteilnahmen sowohl im Sport als auch z.B. bei Jugend forscht oder dem RoboCup, die sich aus den Schulmannschaften und MINT Wahlkursen entwickeln. Bei allen diesen Projekten können die Schülerinnen und Schüler die wertvolle Erfahrung machen, dass ihre geleistete Arbeit über den schulischen Rahmen hinaus Interesse und Anerkennung findet. (Link Wahlunterrichte)

Neben dem Bildungsauftrag nimmt auch der Erziehungsauftrag an unserem Gymnasium einen hohen Stellenwert ein. Gemeinsam mit den Eltern fördern wir die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schülern zu weltoffenen und selbstbewussten Persönlichkeiten, denen bewusst ist, dass demokratische Gemeinschaften in hohem Maße auf die Mitwirkung ihrer Mitglieder angewiesen sind. Besonders am Herzen liegt uns die Vermittlung von Werten, die eine unverzichtbare Grundlage und Orientierungshilfe für unser Zusammenleben bilden. In einem langen Prozess wurden an unserer Schule in einem Konsens von Schülern, Lehrern und Eltern ein Wertekonzept sowie Welfen-Spielregeln entwickelt, die dem Miteinander in unserer Schulgemeinschaft einen Rahmen geben. (Link Schulentwickung

Plakat Werte Web

Im Zusammenhang dieser Wertevermittlung sind wir stolz darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler unter Regie der  Schülermitverantwortung  jedes Jahr zahlreiche wohltätige Aktionen mit einem hohen Spendenvolumen durchführen und damit den Begriff der sozialen Verantwortung am Welfen-Gymnasium mit Leben erfüllen.

Ein vielfältiges Fahrtenprogramm rundet das Profil unserer Schule ab:

Unsere regelmäßigen Schüleraustauschprogramme mit der Fortrose Academy (Schottland), der Woodstock North High School (Illinois, USA) und dem Lycée Bartholdi (Colmar, Frankreich) ermöglichen den Teilnehmern fremde Kulturen kennenzulernen und gleichzeitig ihre Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern (Link Schüleraustausch). Die Schullandheimfahrten in der 5. Jahrgangsstufe, das Skilager in der 7. Jahrgangsstufe und die Besinnungstage in der 9. Jahrgangsstufe bieten immer auch eine Gelegenheit, den Klassenverband zu stärken und soziale Fähigkeiten zu trainieren. Zweigspezifisch nur für Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges angeboten wird die Fahrt ins Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land in der 8. Jahrgangsstufe, bei der MINT Themen im Vordergrund stehen. Analog steht die Berlinfahrt in der 10. Jahrgangsstufe mit dem Schwerpunkt politische Bildung nur dem sozialwissenschaftlichen Zweig und die Parisfahrt in der 9. Jahrgangsstufe nur dem sprachlichen Zweig offen.

Hinsichtlich der Ausstattung ist das Welfen-Gymnasium auf dem aktuellen Stand der Technik. Laptops, Dokumentenkameras und Beamer in jedem Klassenzimmer ermöglichen eine zeitgemäße Nutzung digitaler Medien. Zwei Computerräume, ein Laptopklassenzimmer sowie ein Internetcafé stehen zur Verfügung. Durch Unterstützung des Fördervereins und des Elternbeirats des Welfen-Gymnasiums  können oft Wünsche von Schüler- oder Lehrerseite erfüllt werden, die über die Verantwortung des Sachaufwandsträgers hinausgehen aber das Schulleben ungemein bereichern (Link Förderverein).

Geschichte der Schulen Schongaus bis zum WGS (Stand: 2009)

Vorgeschichte:

  • 1300 Erste Erwähnung eines Lehrers in der Stadt Schongau: Herr Uolrich der Schulmaister von Schongau.
  • 1500 Neben der Deutschen Schule gibt es in der Stadt eine Lateinische Schule mit einem eigenen Schulgebäude. Es werden auch Mädchen darin unterrichtet.
  • 1683 Offene Konkurrenz zwischen dem Lateinischen und dem Deutschen Schulmeister.
  • 1705 Die Lateinische Schule wird im Kloster der Unbeschuhten Karmeliter bis zur Säkularisation fortgeführt.
  • 1832 Letzte Nachricht über die Lateinische Schule in Schongau
  • 1870 Der Plan des Magistrats, für Schongau eine Realschule zu errichten, scheitert an den Personalkosten.
  • 1939 Landrat Ludwig Thoma möchte eine sechsklassige Oberschule gründen. Das Kriegsgeschehen verhindert die Ausführung.

Das Gymnasium Schongau

  • 1959 Am 13. Juli wird der Gründungsvertrag für eine Oberrealschule im Aufbau zwischen der Stadt Schongau und dem Freistaat Bayern geschlossen.Schulbau WGS
  • 1964 Einweihung des Schulbaus. Baukosten 3,6 Mio Mark.
  • 1965 Genehmigung für den Ausbau zum Vollgymnasium (mit Oberstufe).
  • 1968 Das erste Abitur.- Beginn des „Neusprachlichen Gymnasiums“.- Beginn des Schulversuchs Kooperative Gesamtschule.
  • 1969 Anbau an den Hauptbau.
  • 1970 Beginn der schulformabhängigen Orientierungsstufe.
  • 1971 Nr.1 der Schülerzeitung ´s Bladl.
  • 1973 Erprobung der Lehrmethode „Sprachlabor“
  • 1977 Einführung der Kollegstufe. Letztes herkömmliches Abitur im Sommer 1978.
  • 1979 Bezug der ehem. evangelischen Volksschule als Kollegstufengebäude.
  • 1985 Feier des 25jährigen Bestehens.
  • 1988 Wechsel in der Schulleitung: Am 1. Februar wird der Gründungsrektor Walter Manert von Ludwig Dufter abgelöst. - Umbau und Vergrößerung von Lehrerzimmer und Bibliothek.
  • 1989 Erster Talentschuppen der SMV.
  • 1990 Beginn der Autorenlesungen mit Rainer Kunze. Bis 1999 lesen Walter Kempowski, Tankred Dorst, Martin Walser, Michael Ende, Gertrud Fussenegger, Peter Härtling, Thomas Hürlimann, Rafik Schami,Erweiterungsbau Peter Bichsl und Herbert Rosendorfer.
  • 1993 Einstellung des Schulversuchs Kooperative Gesamtschule Schongau.
  • 1994 Welfen-Gymnasium Schongau.
  • 1995 Bezug des Erweiterungsbaus. Baukosten knapp 8 Mio. Mark.
  • 1996 Bau des Lifts am Hauptbau. Umbau und Erweiterung des Verwaltungstraktes.
  • 1998 Erste Abiturfeier in der neuen Aula.
  • 1999 Neuausstattung des Computerraums und Internet-Zugang.- Einrichtung eines Schulsanitätsdienstes mit 20 Schülern.- Ein Stück originaler Berliner Mauer wird aufgestellt.
  • 2000 Mit 184 Neuanmeldungen übersteigt die Schule die Marke von 1000 Schülern.
  • 2001 Wechsel in der Schulleitung: Am 1. Februar wird Ludwig Dufter von Dr. Wolfgang Gebler abgelöst.

© Helmut Schmidbauer 2001

Erweiterungsbau

  • 2003 Einführung des bilingualen Geographieunterrichts mit der Fremdsprache Englisch. Teilnahme des Welfen - Gymnasiums am Comeniusprojekt der EU mit dem Liceum Ogolnokszialcqce in Gogolin und dem Liceo Artistico Statale in Palermo.
  • 2004 Einführung von Spanisch als zusätzliche Fremdsprache in der Oberstufe. Das 9jährige Gymnasium ein Auslaufmodell? Diskussionen und Skepsis wegen der geplanten Einführung des 8jährigen Gymnasiums  im Schuljahr 2004/05. Beschluss des Kreistages Weilheim - Schongau zur Aufstockung des Altbaus des Welfen - Gymnasiums und zum Ausbau des Kellers als Schulmensa.
  • 2005 Aufstockung des Altbaus des Welfen - Gymnasiums und zum Ausbau des Kellers als Schulmensa. Mit Unterstützung der Firma Hoerbiger erster Regionalwettbewerb von “Jugend forscht” in Schongau mit Teilnehmern von Rosenheim bis zum Bodensee.
  • 2006 Auftritt von Volksmusik- und Volkstanzgruppen des Welfen - Gymnasiums unter Federführung von Lehrer Robert Helgert in der Sendung “Bei uns dahoam” des Bayerischen Fernsehens. Pilotprojekt für ein neuartiges Seminar in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Augsburg für die künftige Oberstufe des 8jährigen Gymnasiums.
  • 2007 Erstmals mehr als 1200 Schüler am Welfen – Gymnasium.
  • 2008 Christian Lenk Regionalsieger und Landessieger beim Jugendwettbewerb “Jugend forscht” mit einem Computerprogramm zu Lösung von Sudoku Rätseln.
  • 2009 50-Jahre Welfen-Gymnasium Schongau, Festwochen vom 23. März bis 2. April 2009

Autoren ab 2001: Otto Bauer und Peter Weis

Schulnamen

 

Welfenland am oberen Lech

Entwurf Wappen

Das in karolingischer Zeit erstmals fassbare Geschlecht der Welfen beginnt im 10. Jahrhundert mit der LandeserschließungWappen des Gebietes am oberen Lech. Im 11. und 12. Jahrhundert erfolgen unter den Herzögen Welf IV., Welf V. und vor allem Welf VI. Neugründung bzw. Ausbau der Hauptorte im politischen Sinn, nämlich Altenstadt, Schongau und Peiting, und der Hauptorte im geistlich-kulturellen Sinn, nämlich der Klöster Rottenbuch und Steingaden. Der Name der Welfen steht also für die mittelalterlichen Anfänge des alten Schongauer Gerichtsbezirkes, des Landes am oberen Lech zwischen dem Ammergau im Süden, dem Hochstift Augsburg im Westen und der Grafschaft Andechs-Meranien im Norden und Osten. Unter den Welfen wurde dieses Schongauer Land gerodet, besiedelt, ausgebaut und in den genannten Hauptorten sowie in zahlreichen Siedlungen und Dörfern zwischen Hohenfurch und Wildsteig, zwischen Hohenpeißenberg und Burggen strukturiert und als eigenständiges Gebiet bis heute profiliert.

Als gemeinsamer Nenner für die Bereiche dieses Gebietes steht der Name der Welfen für das Einzugsgebiet unseres Gymnasiums.

© helmut schmidbauer 2001

Wappen