USA-Austausch 2018

Chicago von obenVom 29. Juni bis zum 16. Juli waren endlich die amerikanischen Schüler in Begleitung ihres Deutschlehrers Anthony Keisling und seiner Frau zu Gast bei uns. Trotz eines prall gefüllten Terminplans und vieler Ausflüge nutzten unsere amerikanischen Gäste die zweieinhalb Wochen auch, um deutsches Alltags- und Familienleben und das typische Freizeitverhalten deutscher Teenager zu erkunden und zu erleben. Viele in den USA geschlossene Freundschaften wurden so vertieft und deshalb war der viel zu baldige Abschied auch wieder sehr tränenreich! Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass heutzutage Kontakte auch über so weite Entfernungen viel leichter gepflegt werden können. Wir wünschen unseren Schülern auf jeden Fall, dass sie den Kontakt zu ihren neu gewonnenen Freunden und zweiten Familien noch lange halten und immer wieder gerne an diese Zeit zurückdenken!

Cloud GateUnd jetzt: Teste dein Wissen!
1. Wie hieß der Willis Tower bevor er einen neuen Namen bekam?
A Sears Tower
B Solmar‘ s Edge Tower
C Snow Hill Tower

2. Wofür steht der erste Stern der Flagge Chicagos?
A Chicago Fire von 1871
B Fort Dearborn, die erste Siedlung an der Stelle des heutigen Chicagos
C die Weltaustellung in Chicago 1893

3. Wie viele Einwohner hat Chicago?
A 2,705 Mio
B 1,914 Mio
C 3,195 Mio

4. In Schongau ist es 6:14 Uhr morgens. Wie viel Uhr ist es in Chicago?
A 0:14 Uhr
B 1:14 Uhr
C 23:14 Uhr

5. Wie heißt der Film, der in Woodstock, Illinois gedreht wurde?
A Jumping the Broom
B Und täglich grüßt das Murmeltier
C Hangover2

Skyline6. Wie heißt der Sportverein der Woodstock North High School?
A Hurricans
B Bolts
C Thunder

7. In welches Meer fließt der Chicago River?
A Golf von Mexiko
B Nordatlantik
C Pazifik

8. Wie viele Streifen hat die amerikanische Flagge?
A 12
B 13
C 14

9. Wie viele Sterne hat die amerikanische Flagge und wofür stehen sie?
A 45; alle Präsidenten der USA
B 35; Anzahl der britischen Kolonien in Nordamerika im 18. Jahrhundert
C 50; alle Staaten in den USA

10. In welchem Jahr war die World Series, in der die Sox gegen die Cubs gewonnen haben?
A 1938
B 1911
C 1906

11. Welches Medikament wurde in Chicago erfunden?
A Viagra
B Antibabypille
C Aspirin

Chicago BullsDie Antworten auf diese Fragen findest du im diesjährigen Jahresbericht – oder du fährst selbst mal mit beim USA-Austausch!
Dann kannst auch du die amerikanische Großstadt Chicago erkunden, eine typische amerikanische Sportart (z.B. Basketball, Baseball) live erleben, eigene Erfahrungen an einer amerikanischen High School machen, deine Englischkenntnisse am lebenden Objekt testen, ein paar Wochen mit einer echten amerikanischen Familie zusammenleben, dich einmal durch das gesamte amerikanische Fast Food-Angebot „fressen“ oder wie unsere diesjährigen Schüler auch deine Vorurteile über die USA überprüfen – zum Beispiel:


1. Jeder Amerikaner ist Patriot
Natürlich nicht! Es gibt, wie in jedem anderen Land auch, patriotische und weniger patriotische Menschen, obwohl wir schon sagen würden, dass US-Amerikaner tendenziell einen höheren Nationalstolz haben. Das fällt besonders bei den vielen Flaggen auf, die man überall sieht: an Restaurants, an vielen Häusern und in den meisten Klassenräumen.

2. Amerikaner achten nicht auf die Umwelt
Leider haben unsere Erfahrungen dieses Vorurteil bewahrheitet. Es wird z. B. relativ viel Essen weggeschmissen. Ob nun in Restaurants viel zu große Portionen serviert werden, deren Reste danach in den Müll geworfen werden oder einige wenige ihre zweite Bananenhälfte wegschmeißen. Es wird ebenfalls kaum Abfall getrennt. Zwar gibt es in machen Privathaushalten und in öffentlichen Gebäuden einen Recycling-Eimer, jedoch längst nicht in allen Häusern. In den meisten gibt es nur einen Restmüllbehälter. Und wenn man die Mülltonnen vergleicht, fällt auf, dass die amerikanischen nicht nur mehr als doppelt so groß wie unsere sind, sondern auch jede Woche geleert werden! Rechnen Sie doch mal aus, was das in einem Jahr für einen Unterschied macht!

3. Amerikaner ernähren sich ungesund
Hier haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Bei manchen Familien wurde fast nur selber gekocht und es gab sehr viel Obst. Bei relativ vielen anderen wurde öfter auswärts gegessen oder etwas geholt. Wir waren uns jedoch einig, dass vieles dort süßer oder fettiger schmeckt und mehr Süßigkeiten und Chips zwischendurch als Snacks gegessen werden.
Das waren nur einige der Erfahrungen, die 20 Schüler und Schülerinnen unserer 10. Klassen dieses Jahr vom 16. bis zum 31. März gemacht haben.

Wir freuen uns, dass die Schüleraustauschbegegnung auch dieses Jahr wieder aus Mitteln des German American Partnership Programs – GAPP des Auswärtigen Amts sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt wurde.