Workbooks und Knete im Rucksack

Das P-Seminar Nepal besucht die Lophelling Schule und drei weitere Schulen in der Annapurnaregion

Es gibt auch einen Film über die Fahrt auf der Seite der "Nepal Initiative Schongau" (externer Link).

Die Reise beginntSchler Kinder
Im März diesen Jahres trat die 15-köpfige Gruppe die weite Reise nach Nepal an. Wir waren schwer bepackt mit Spenden- und Schulmaterial, welches wir im Rahmen des P-Seminars für die Kinder im Managtal und entlang des Annapurnatrails erstellt hatten.


Nachtürlich war es gar nicht so einfach, die 3.500 m hoch gelegene Lophelling School im oberen Manangtal zu erreichen, denn es erwarteten uns einige Abenteuer, wie zum Beispiel wilde Jeepfahrten neben hundert Meter tiefen Abgründen, ein viertägiger Fußmarsch immer entlang des Marsyangdi-Flusses, der uns durch ärmliche Bergdörfer, über schwankende Hängebrücken, vorbei an glasklaren Seen, verzierten Gebetsmühlen und bunten Gebetsfahnen hin zur Lophelling Schule führte.

Schulkinder workbooksAn unserer Partnerschule im Manangtal
Die Tage, die wir in der Lophelling School verbringen konnten, waren für uns wirklich sehr eindrucksvoll. Erste Berührungsängste zwischen den Grundschülern und uns wurden beim Verteilen, der in Deutschland gesammelten Schuhe, Socken, Handschuhe und weiterer Anziehsachen sofort abgelegt. Vormittags fand Englischunterricht statt, den ein Teil unserer Gruppe vorbereitet hatte. Beim gemeinsamen Kneten, Singen, Spielen und Englischlernen konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Auch das selbst erstellte Workbook kam bei Schülern und Lehrern gut an. Viel Spaß und Freude hatten dann sowohl wir als auch die Schüler beim gemeinsamen Nachmittagsprogramm, welches von unseren Jungs im Vorfeld organisiert und sorgfältig vorbereitet wurde. Darüber hinaus hatten wir auch noch Medikamente, gesponsert von der Nepalinitiative und Ärzten aus Schongau und Umgebung Schongau, dabei, die Studiendirektor Otto Bauer der Health Care Station an der Lophelling Schule übergab. Trotz der kurzen Zeit sind uns die Kinder sehr ans Herz gewachsen und so fiel uns der Abschied allen schwer.

Im tropischen Pokhara
Nach einer unvergesslichen Woche im Manangtal ging es dann zurück nach unten, Richtung Pokhara. Dort angekommen genossen wir das tropische Wetter und das warme Duschwasser. Mit den Kindern aus dem Rangeen-Home, dem Kinderheim, das auch von der Nepalinitiative unterstützt wird, verbrachten wir schöne Stunden. Auch hier konnten wir unsere Schulmaterialien und Spielsachen an die Kinder bringen, was uns sehr freute.
Schon waren die drei unvergesslichen Wochen vorbei, und wir saßen im Flugzeug zurück nach Deutschland. Abschließend kann man von einer sehr gelungenen Reise sprechen, wozu nicht zuletzt die ganz besondere Gruppengemeinschaft beitrug.

Gruppenbild alle

Jan Hahn: Was mich sehr fasziniert hat war die Offenheit und Freundlichkeit der ganzen Menschen, insbesondere der Kinder. Und, das Essen war einfach geil!!

Gruppe Berg

Hannes Neumeier: Am meisten beeindruckt hat mich die in noch weiten Teilen unberührte Natur.

Schler Kinder

Caro Sprenzel: Es ist verblüffend wie wenig der Mensch braucht, um glücklich zu sein.

Gruppe Ausflug

Nicole Pantke: Gelernt habe ich, dass ich mir für alles mehr Zeit nehme und ich bin inzwischen viel dankbarer für alles und weiß mein Leben hier viel mehr zu schätzen.

Schulkinder workbooks

Johanna Braun: Ich fand die Menschen einfach toll, dass die immer offen und so nett waren und immer gelacht haben!

Schulkinder Knete

Selena Jorde: Die Ausstrahlung von vollkommener Erfülltheit und Zufriedenheit der Menschen vor allem in den Bergregionen hat mich am meisten beeindruckt.

Gruppe Uniform

Lukas Rüther: Die Zufriedenheit, mit der die Einwohner ihr für unsere Verhältnisse armes, aber doch sehr schönes Leben bestreiten, war für mich besonders beeindruckend.