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Schongau meets Woodstock

Woodstock 2017 1Auch in diesem Jahr waren wir wieder in der glücklichen Lage, die Woodstock North High School - unsere Partnerschule in Illinois – für drei Wochen zu besuchen. Unser Abenteuer begann am 31.3. um 2 Uhr nachts am Volksfestplatz in Schongau. Nach einer mehr als 12-stündigen Reise kamen wir schließlich in Chicago an und wurden dort von unseren amerikanischen Austauschpartnern und ihrem Deutschlehrer Herrn Keisling sehr herzlich mit bunten Schildern und Plakaten empfangen.

Anschließend brachten sie uns mit einem typisch gelben Schulbus zu unserem Hostel in die Chicagoer Innenstadt, in dem wir zwei Tage blieben, um die Stadt zu erkunden. Die „Windy City“, wie Chicago dank der starken Brise oft genannt wird, empfing uns mit ihrer atemberaubenden Skyline. Nicht nur das Essen, sondern auch die Menschen und die Architektur Chicagos sorgten bei uns immer wieder für Begeisterung, ebenso wie das spannende Basketball Spiel der Chicago Bulls gegen die Atlanta Hawks.
Ganz besonders einprägsam war für uns das Leben in den Gastfamilien. Die ersten Tage waren natürlich etwas ungewohnt, aber wir waren alle überwältigt von der Freundlichkeit und Offenheit unserer Gastgeber. Gastfreundlichkeit war den Amerikanern sehr wichtig und so waren unsere Familien sehr bemüht, uns möglichst viele Eindrücke von Amerika zu vermitteln.
Neben vielen Freizeitaktivitäten stand aber vor allem der Unterricht an der Woodstock North High School im Vordergrund. Die von außen unscheinbar wirkende Schule übertraf unsere Erwartungen bei Weitem. Neben einem eigenen Schwimmbad, mehreren Turnhallen sowie Baseball - und Footballfeldern besitzt die Schule auch ein eigenes Auditorium. Ausgefallene Kurse wie Kochen, Kinderbetreuung, Forensics, Kunst, Sport im schuleigenen Fitnessraum oder Sticken waren bei uns beliebt. Zusätzlich stellten wir mithilfe von Power-Point-Präsentationen allen amerikanischen Deutschklassen unsere Heimat vor. Eine Präsentation befasste sich zum Beispiel mit bayerischen Traditionen und dafür warfen sich zwei von unseren Jungs sogar richtig in Schale und trugen eine Lederhose.
Nach drei viel zu schnell vorübergehenden Wochen fiel uns dann der Abschied von unseren Gastfamilien wirklich schwer, und so tröstet es uns doch, dass wir bereits in neun Wochen unsere Austauschpartner in Deutschland wieder sehen werden.